SELF

Ab dem Schuljahr 2018/19 erfolgt der Unterricht in FMS2 im Phasenmodell SELF. Dieses Modell sieht eine systematische Häufung von Prüfungen in vier einwöchigen Prüfungsphasen vor.

  1. Die Schulleitung legt in einem SELF-Terminplan die Prüfungsphasen zeitlich fest. Sie informiert die betroffenen Lehrer*innen, Schüler*innen und deren Eltern rechtzeitig.
  2. Die Prüfungsphasen umfassen jeweils fünf aufeinanderfolgende Schultage, die auch durch Wochenende und/oder Feiertage unterbrochen sein können.
  3. Sämtliche notengenerierenden Prüfungen in allen Fächern werden ausschliesslich in den Prüfungsphasen abgehalten. Von dieser Regelung ausgenommen sind:
    • die Fächer Musik, Sport und Gesundheitsförderung und Bildnerisches Gestalten.
    • mündliche oder schriftliche Prüfungsformen, die jeweils nur einzelne Schüler*innengruppen betreffen (z.B. Vortragsreihen), sowie die Bewertung von Produkten, die über einen längeren Zeitraum erarbeitet werden (z.B. selbständige schriftliche Arbeiten). Prüfungsformen, die unter diese Ausnahme fallen, dürfen gesamthaft pro Fach und Beurteilungsperiode maximal eine ganze Note ergeben. (Es gilt die Jahrespromotion.)
    • die Bewertung von Produkten, die in einer SELF-Blockunterrichtssequenz erarbeitet wurden.
    • Vokabeltest in den Fremdsprachenfächern (Französisch, Englisch), die pro Fach und Beurteilungsperiode maximal zu einer ganzen Note addiert werden.
    • eine weitere Note pro Beurteilungsperiode für mündliche Leistungen in den Fremdsprachenfächer.
    • Ausnahmen b) bis e) können kombiniert werden.
  4. Während der Prüfungsphasen werden in jedem betroffenen Fach Noten im Umfang von mindestens einer ganzen Note generiert. Für Zweilektionen-Fächer, die während des gesamten Schuljahres unterrichtet werden, bleibt diese Regelung auf drei Prüfungsphasen beschränkt; wenn ein Zweilektionen-Fach SELF-Blockunterrichtsfach ist, gilt sie nur für zwei Prüfungsphasen.
  5. Während der Prüfungsphasen wird kein neuer Unterrichtsstoff eingeführt. In verhältnismässigem Umfang kann auch in der letzten Woche vor einer Prüfungsphase noch neuer Unterrichts- und Prüfungsstoff eingeführt werden.
  6. Während der Prüfungsphasen gilt für Lehrpersonen und Schüler*innen folgende Präsenzregelung:
    • Die Schüler*innen sind während der stundenplanmässig vorgesehenen Unterrichtszeit zur Präsenz auf dem Schulgelände verpflichtet.
    • Die Lehrpersonen schliessen die designierten Unterrichtszimmer vor/nach ihren stundenplanmässig vorgesehenen Lektionen auf/ab. In der Zwischenzeit sind sie für die Schüler*innen (physisch) erreichbar und stehen ihnen zur Verfügung.
  7. Der Stundenplaner legt für jede Prüfungsphase und Klasse rechtzeitig geeignete Zeitfenster für Prüfungen fest. Die Fachlehrpersonen tragen ihre Prüfungswünsche in diese Zeitfenster ein (Zeitpunkt, Fach, Dauer, Aufsicht); bei Schwierigkeiten sorgt die Klassenlehrperson für die erforderlichen Absprachen unter den betroffenen Fachlehrpersonen. In strittigen Fällen entscheidet die Schulleitung. Spätestens sechs Schultage vor Beginn einer Prüfungsphase wird der definitive Prüfungsplan den Schüler*innen kommuniziert.
  8. Wer Prüfungen verpasst, muss zur Entschuldigung dieser Abwesenheit ein Arztzeugnis vorweisen.
  9. Nachprüfungen finden möglichst zeitnah statt. Der Charakter der systematischen Häufung ist in ihrer Organisation beizubehalten. Im Nachgang zu jeder Prüfungsphase stellt die Schulleitung ein Zeitfenster von drei Unterrichtslektionen für beaufsichtigte Nachprüfungen zur Verfügung. Bei zusätzlichem Bedarf erfolgen weitere Nachprüfungen nach Absprachen im Klassenteam.